Pflege-Notruf mit Zukunftspreis 2010 ausgezeichnet

Bei Anruf: Pflege. Eine einheitliche Notrufnummer wie man sie von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst her kennt, gibt es auch für Pflege-Notfälle. Für diese Idee wurde die Düsseldorfer Pflege-Notruf-Zentrale (PNZ) mit dem mit 15.000 Euro dotierten Zukunftspreis 2010 ausgezeichnet, mit dem das Neusser Pharmaunternehmen Janssen alle zwei Jahre innovative Gesundheitsprojekte fördert.

Die Pflege-Notruf-Zentrale (PNZ) in Düsseldorf ist ein Zusammenschluss von 14 lokalen Pflegediensten, die die Notfallversorgung übernehmen und eine schnelle Reaktion sowie kurze Anfahrtswege garantieren. Neben der kostenlosen telefonischen Beratung ist auch der erste Pflegeinsatz kostenlos, es müssen lediglich Verbrauchsmaterialien bezahlt werden. Weiter lesen… »

Wem die goldene Stunde schlägt

Goldene Stunde nennen Experten die entscheidende Phase eines Herzinfarkts, in der gute Aussichten bestehen, den Gefäßverschluss im wichtigsten Muskel des Menschen durch eine medikamentöse Lysetherapie oder Herzkatheterbehandlung fast vollständig rückgängig zu machen. Für etwa 700.000 Deutsche jährlich enden die gefürchteten Gefäßverengungen mit einem Aufenthalt im Krankenhaus, für fast 150.000 von ihnen sogar mit dem Tod.

Seit Ende der achtziger Jahre ist im Akutfall der Einsatz von Gefäßstützen aus korrosionsfreiem Stahl, sogenannten Stents, immer öfter zum Mittel der Wahl geworden. Nach der Aufdehnung stabilisieren sie inzwischen bei Millionen Menschen deren verengte Herzkranzgefäße. Der Angioplastie oder Herzkatheter genannte Eingriff ist nach über 20 Jahren Forschung und Entwicklung eine relativ risikoarme, schonende und kosteneffiziente Alternative zur Bypass-Operation. Der Eingriff dauert unter Lokalanästhesie nur rund 90 Minuten, der Patient verlässt das Krankenhaus für gewöhnlich nach nur einem Tag Erholung, und nach spätestens einer Woche steht er oft schon wieder voll im Leben. Weiter lesen… »

Der Glückspilz

Mit seinem Spielfilm „Der Glückspilz“ gewährt Regisseur Billy Wilder einen Einblick in das amerikanische Versicherungswesen – doch wie nahe bewegt sich dieser Film an der Wirklichkeit?

Harry Hinkle, gespielt von Jack Lemmon, ist beim Fernsehen. Er steht hinter der Kamera und sorgt dafür, dass große Sportevents in Amerikas Wohnzimmer übertragen werden. Bei einem Baseball-Spiel in Cleveland steht er plötzlich selbst im Mittelpunkt: Er wird von dem Zwei-Meter-Mann „Boom Boom“ Thompson über den Haufen gerannt und muss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dort stellt man fest, dass er noch glimpflich davon gekommen ist. Als Harry die Angelegenheit beinahe vergessen hat, tritt sein Schwager Willie Gingrich (Walter Matthau) auf den Plan. Der ist Anwalt und sieht die Chance seines Lebens gekommen – indem er Thompson auf eine Million Dollar Schadenersatz verklagt. Da dies alleine mit ein paar Blessuren nicht möglich ist, muss Harry im Rollstuhl Platz nehmen und den Schwerverletzten mimen… Weiter lesen… »

American Way of Success

Exportwillige Mittelständler in den USA stellen sich ähnliche Fragen wie ihre deutschen Mitbewerber. Wie sichert man Wettbewerbsfähigkeit bei Zusatzkosten für Transport, Zoll und neuem Marketing-Material in Fremdsprachen? Wie ist die Rechtslage in anderen Ländern, wie sind die Absatzchancen? Professionelle Unterstützung bietet der U.S. Commercial Service.

Anbieter ist das United States Department of Commerce, eine Einrichtung, die dem US-Handelsministerium unterstellt ist. Ziel ist es, das Exportgeschäft amerikanischer Mittelständler durch eine intensive und zielgerichtete Betreuung bei den ersten Schritten in europäische Märkte zu fördern. Die Standorte des U.S. Commercial Service befinden sich in Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und München jeweils bei den amerikanischen Generalkonsulaten. Weiter lesen… »

Rücken stärken, Kosten senken

Rückenschmerzen, Volkskrankheit Nummer eins, haben sich in den Industrieländern längst zu einem dauerhaften Problem mit volkswirtschaftlichem Ausmaß entwickelt. Doch mit dem FPZ-Modell bietet das PRIMUS Rückenzentrum eine auch auf Unternehmerinteressen ausgerichtete Lösung.

Die Ursachen für die Rücken-Misere liegen auf der Hand: Eine Mischung aus bewegungsarmem Lebensstil sowie spezifischen, rückenbelastenden Arbeitsbedingungen. Die Folgen: Teure Behandlungen, lange Ausfallzeiten und mühevolle Rehabilitationen. Diese schmerzen nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihre Arbeitgeber. Denn diese sind zusätzlich von erheblichen Produktionsausfällen und dem Verlust an Bruttowertschöpfung betroffen. Das Rückenproblem in Deutschland aus medizinisch-therapeutischer Sicht zu lösen, ist die Vision von FPZ, das in unserer Region vom PRIMUS Rückenzentrum in Düsseldorf angeboten wird. Weiter lesen… »

Kompetenz mit Biss

Probleme mit dem Gebiss sind kein Grund, sich das Lachen für immer zu verkneifen. Nach einer Behandlung bei Dr. Seyed Tabatabaie und Kollegen können Patienten unbeschwert wieder Zähne zeigen. Denn der Spezialist für Paradontologie, Implantologie und ästhetische Zahnheilkunde sorgt für eine lückenlose Optik und die nötige Kraft zum Zubeißen.

Die Verwendung von Implantaten hat die Zahnmedizin ein gutes Stück vorangebracht. Dr. Seyed Tabatabaie erklärt: „Heute legen wir mehr denn je Wert auf Prävention und Prophylaxe, damit die Zähne möglichst lange gesund bleiben. Wenn aber eine Behandlung erforderlich ist, geht es darum, die gesunde Substanz zu schützen. Implantate als Zahnersatz leisten hier wertvolle Dienste. Denn sie verhindern, dass gesunde Zähne geschädigt werden.“ Weiter lesen… »

Gesunde, wirtschaftliche Steuerung

Oberste Priorität im Krankenhaus hat die Behandlung der Patienten. Genauso wichtig jedoch ist wirtschaftliches Handeln. Behandlungsprozesse optimal abzustimmen und zu dokumentieren ist jedoch kein leichtes Unterfangen im medizinischen Alltag, wo der Einsatz für den Menschen maximale Aufmerksamkeit erfordert. Die Lösung heißt Dirage prospective.

Bei einer Gesamtbetrachtung der Abläufe im Klinikalltag stellt es sich of heraus, dass vieles ineffizient abläuft und dass Ressourcen nur unzureichend ausgeschöpft werden. Das nutzt weder den Patienten noch der wirtschaftlichen Stabilität der Klinik“, beschreibt Dr. med. Christian Teschner. Der Mediziner kennt sich mit solchen Problemen bestens aus: zusammen mit Kevin Dettki und Ute Jennrich ist er Inhaber der Dirage GmbH mit Sitz in Kaarst, einem Anbieter für Kliniksoftware, und im Unternehmen zuständig für Planung und Fachberatung. Auf mehr als eine Million Euro pro Jahr schätzt er den wirtschaftlichen Schaden, den die unzureichende Verschlüsselung der Fälle einem Krankenhaus mittlerer Größe mit rund 500 Betten verursacht. Weiter lesen… »

Schwester, schienen bitte

Chirurgen sind derzeit rar gesät. Aktuell spezialisieren sich nur noch fünf Prozent der Ärzte auf die handwerkliche Kunst der Medizin. Deshalb kommt den technischen Assistenten zukünftig eine besondere Rolle zu. Das Wissen und die fachliche Kompetenz dafür bekommen sie bei der „Medical School academia chirurgica“ von Alice Hampel und ihrem Team in Düsseldorf, die bundesweit die erste private Akademie dieser Art geschaffen hat.

Der erste Ausbildungsjahrgang assistiert bereits in den Operationssälen des Landes. Und mit 112 neu gestarteten Auszubildenden lernt derzeit weiterer Nachwuchs in den Bereichen Anästhesietechnische Assistenz, Chirurgisch-Technische Assistenz sowie Operationstechnische Assistenz in den 85 Kooperationskrankenhäusern der Medical School academia chirurgica. Während die zentrale Anlaufstelle in Düsseldorf beheimatet ist, liegen die Lehrkrankenhäuser über ganz Deutschland verteilt. Die dreijährige Spezialausbildung umfasst 1.800 Stunden Theorie und 3.000 Stunden Praxis.

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Professor Puskas Gespür für Herz und Kreislauf

Hohes Alter gleich schlechter Gesundheitszustand – eine zwangsläufige Kombination? Nein, keinesfalls, fand der finnische Gesundheitsforscher Professor Pekka Puska heraus. Für seine Erkenntnisse über die Grundlagen eines gesunden Lebens auch im Alter verlieh ihm der Düsseldorfer Industrie-Club jetzt die Seneca-Medaille für Alternsforschung.

Der Hintergrund der Ehrung reicht bis in die 1960er Jahre und in die ostfinnische Provinz Nordkarelien zurück. Damals wurde die Region durch einen traurigen Rekord bekannt: Nirgendwo sonst auf der Welt starben so viele Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Puska initiierte daraufhin eine kommunale Präventionskampagne: Aufklärung in Schulen und Vereinen, Bewegungs- und Sportprogramme sowie Fortbildungen sollten die Krankheitsbelastungen und damit verbundenen Sterberaten langfristig senken. In einem beinahe sportlichen Wettkampf eiferten fortan 16 nordkarelische Dörfer darum, welcher Ort nach einer bestimmten Zeitspanne etwa den niedrigsten Cholesterin-Durchschnittswert aufweisen würde. Weiter lesen… »

Unermüdlicher Einsatz macht Düsseldorf zur Stadt der Hoffnung

„Brustkrebs ist meist heilbar“ – dies war die Kernaussage Dr. med. Mahdi Rezais, Ärztlicher Direktor des Brustzentrums Düsseldorf am Luisenkrankenhaus, auf dem 11. Düsseldorfer Brustkrebs-Informationstag, der am 24. Oktober in der Rheinterrasse Düsseldorf stattfand.

Seit 1997 behandelten Dr. med. Mahdi Rezai und sein Team 24.000 Patientinnen mit Brustproblemen ambulant und stationär im Düsseldorfer Brustzentrum am Luisenkrankenhaus, einer der größten Einrichtungen in Deutschland. 600 Mamma-Carcinom-Primärfälle werden pro Jahr alleine von ihm operiert.

Kaum ein anderer bringt einen so großen Erfahrungsschatz mit wie er. Viele seiner Patientinnen werden mit OP-Techniken „nach Rezai“ operiert. Mittlerweile ein Qualitätsmerkmal, das nicht selten für zwei Drittel weniger Operationszeit, schonende Techniken und erstklassige Ergebnisse – klinisch wie auch kosmetisch – steht. Grund für viele Patientinnen aus nah und fern, seinen Rat einzuholen oder ihn als Operateur zu wählen. Durch seinen unermüdlichen Einsatz in Form von regelmäßig stattfindenden Informationsabenden, Vorsitzen in federführenden Gremien und seiner seit 1998 zweijährlich im Düsseldorfer Congress-Center durchgeführten internationalen Brustkrebs-Konferenz trägt Rezai mit seiner 30jährigen Erfahrung maßgeblich dazu bei, Düsseldorf zur Stadt der Hoffnung für viele Betroffene und deren Angehörige zu machen. Weiter lesen… »